Die Datenmatrix: BYD Atto 3 Comfort gegen Peugeot e-2008 136 Active
Jede Zeile ist ein direkter Vergleich aus unserer Fahrzeug-Datenbank. Das Häkchen markiert den Sieger der jeweiligen Kategorie — beim Preis und beim Sprintwert gewinnt der niedrigere Wert.
| Kriterium | BYD Atto 3 Comfort | Peugeot e-2008 136 Active |
|---|---|---|
| Reichweite (WLTP) | 420 km ✓ | 343 km |
| Leistung | 204 PS ✓ | 136 PS |
| 0–100 km/h | 7,3 s ✓ | 9 s |
| Batterie (netto) | 60 kWh ✓ | 46 kWh |
| Kofferraum | 440 l ✓ | 434 l |
| Garantie | 6 Jahre ✓ | 2 Jahre |
| Preis ab | 37.990 € ✓ | 39.000 € |
| Leasing ab | 299 €/Mt. | – |
| Kategoriesiege | 7 | 0 |
Punktsieger nach Datenlage: BYD Atto 3 Comfort gewinnt 7:0. Technische Angaben sind Richtwerte ohne Gewähr.
⚖️ Beide Modelle im interaktiven Datenvergleich →
BYD Atto 3 Comfort vs Peugeot e-2008 136 Active: Zwei Kompakt-SUV im Duell
Wenn du dich gerade zwischen dem BYD Atto 3 Comfort und dem Peugeot e-2008 136 Active entscheiden musst, bist du nicht allein. Beide Modelle tummeln sich in derselben Klasse Kompakt-SUV, beide sind vollelektrisch unterwegs, und beide zielen preislich fast exakt auf dieselbe Käuferschicht – der Einstieg liegt bei 37.990 Euro beim BYD und bei 39.000 Euro beim Peugeot. Wer also ein kompaktes E-SUV für Familie, Pendelstrecke oder Stadtverkehr sucht, landet praktisch zwangsläufig bei diesem Vergleich.
Gerade weil sich die beiden Preisschilder so nah kommen, lohnt sich der genaue Blick auf die technischen Eckdaten. Denn während der Peugeot e-2008 136 Active mit dem französischen Marken-Charme und dem markanten i-Cockpit-Interieur punktet, tritt der BYD Atto 3 Comfort mit nüchternen, aber überzeugenden Zahlen an. Unser Duell BYD Atto 3 Comfort vs Peugeot e-2008 136 Active zeigt: In praktisch jeder gemessenen Kategorie liegt ein Fahrzeug spürbar vorn – und das ist in diesem Fall nicht der Peugeot.
Im direkten Datenvergleich gewinnt der BYD Atto 3 Comfort sieben von acht verglichenen Kategorien, eine geht unentschieden aus. Wie deutlich die Unterschiede in Reichweite, Preis und Unterhalt tatsächlich ausfallen und für wen sich der Peugeot trotzdem lohnen kann, klären wir im Detail.
Reichweite und Antrieb
Der auffälligste Unterschied zwischen beiden Kompakt-SUV zeigt sich beim Blick auf den Akku: Der BYD Atto 3 Comfort fährt mit einer Nettokapazität von 60 kWh vor, der Peugeot e-2008 136 Active begnügt sich mit 46 kWh. Das schlägt sich direkt in der WLTP-Reichweite nieder: 420 Kilometer beim BYD stehen 343 Kilometer beim Peugeot gegenüber – ein Plus von rund 77 Kilometern oder gut 22 Prozent für den Atto 3.
Im Alltag bedeutet das: Für reine Stadt- und Pendelstrecken bis 30 oder 40 Kilometer am Tag reicht die Reichweite beider Autos locker für eine ganze Woche zwischen zwei Ladevorgängen. Sobald aber regelmäßig Langstrecke, Wochenendausflüge oder Autobahnfahrten mit höherem Tempo dazukommen, macht sich der größere Akku des BYD bemerkbar – seltenere Ladestopps, mehr Puffer bei Kälte und weniger Reichweitenangst auf der Fernstrecke.
Auch bei der reinen Fahrleistung liegt der BYD Atto 3 Comfort vorn: 204 PS stehen 136 PS beim Peugeot gegenüber, der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 7,3 Sekunden statt 9,0 Sekunden. Das macht den Atto 3 nicht nur auf dem Papier, sondern auch beim Überholen auf der Landstraße oder beim zügigen Auffahren auf die Autobahn spürbar souveräner. Der e-2008 ist dadurch nicht unterdimensioniert, wirkt aber im direkten Vergleich deutlich gemächlicher motorisiert.
Platz, Preis und Unterhalt
Beim Kofferraum unterscheiden sich beide Kompakt-SUV kaum: 440 Liter beim BYD Atto 3 Comfort stehen 434 Litern beim Peugeot e-2008 136 Active gegenüber – ein Unterschied, der im Alltag mit Kinderwagen, Einkäufen oder Wochenendgepäck praktisch nicht ins Gewicht fällt. Hier kannst du beruhigt nach anderen Kriterien entscheiden.
Anders sieht es beim Geld aus. Der BYD startet bei 37.990 Euro, der Peugeot bei 39.000 Euro – macht 1.010 Euro Unterschied zugunsten des Atto 3, noch bevor man über Ausstattungsunterschiede spricht. Wer least statt kauft, findet beim BYD zudem eine konkrete Einstiegsrate von 299 Euro im Monat; eine vergleichbare Leasingrate für den Peugeot e-2008 136 Active liegt uns nicht vor, sodass wir diese Kategorie als Unentschieden werten.
Der wohl größte Unterschied beim Unterhalt betrifft die Garantie: Der BYD Atto 3 Comfort kommt mit 6 Jahren Herstellergarantie, der Peugeot e-2008 136 Active mit den in Europa üblichen 2 Jahren. Für alle, die ihr Auto lange fahren und finanzielle Planungssicherheit schätzen, ist das ein handfestes Argument – vier zusätzliche Jahre Absicherung sind bares Geld wert, gerade bei einem noch vergleichsweise jungen Hersteller wie BYD, bei dem diese Garantielaufzeit auch als Vertrauenssignal zu lesen ist.
Für wen sich welches Modell lohnt
Der BYD Atto 3 Comfort ist die klar rationalere Wahl für alle, die viel und weit fahren: Pendler mit längerem Arbeitsweg, Familien, die auch mal spontan in den Urlaub starten, oder Vielfahrer, denen jeder zusätzliche Ladestopp lästig ist. Die Kombination aus größerer Reichweite, mehr Leistung, niedrigerem Einstiegspreis und deutlich längerer Garantie macht ihn zum insgesamt stimmigeren Gesamtpaket – gerade für Käufer, die ein E-Auto möglichst lange ohne böse Überraschungen fahren wollen.
Der Peugeot e-2008 136 Active spielt seine Stärken dort aus, wo es weniger um nackte Zahlen geht: reine Stadt- und Kurzstreckenfahrer, die selten mehr als 100 bis 150 Kilometer am Stück zurücklegen und zuhause oder am Arbeitsplatz zuverlässig laden können, kommen mit der kleineren Batterie gut zurecht. Wer zudem Wert auf das etablierte Peugeot-Händlernetz, den bekannten Marken-Auftritt und das markante i-Cockpit-Design legt, findet hier ein Auto, das trotz der schwächeren Datenlage im Alltag durchaus überzeugen kann. Für sicherheitsbewusste Kurzstreckenfahrer, denen Markenbindung und gewohnte Werkstattnähe wichtiger sind als maximale Reichweite, bleibt der e-2008 eine legitime Option.
Alternativen in der Klasse
Wer bei der Kompakt-SUV-Suche etwas mehr Budget mitbringt, sollte auch links und rechts schauen. Der Audi Q4 e-tron 45 spielt mit 555 Kilometern Reichweite und 286 PS in einer höheren Preisliga ab 52.950 Euro und richtet sich an alle, die Premium-Anspruch mit langer Distanz verbinden wollen. Ähnlich reichweitenstark, aber etwas günstiger positioniert sich der Hyundai Ioniq 5 77 kWh RWD: 570 Kilometer WLTP-Reichweite, 229 PS und ein großzügiger 527-Liter-Kofferraum machen ihn ab 47.900 Euro zu einer starken Alternative für alle, die noch mehr Reichweite und Platz suchen als der BYD Atto 3 Comfort bietet.
Am unteren Ende der Preisskala lockt der Jeep Avenger Elektro ab 36.900 Euro und mit einer Leasingrate ab 279 Euro im Monat – günstiger als beide Duellanten. Mit 156 PS, 9,0 Sekunden im Sprint und 400 Kilometern Reichweite bewegt er sich aber näher am Niveau des Peugeot e-2008 136 Active als an dem des BYD Atto 3 Comfort, muss dafür allerdings auch einen kleineren Kofferraum mit 355 Litern in Kauf nehmen.
Fazit: Gesamtbetrachtung im Duell BYD Atto 3 Comfort vs Peugeot e-2008 136 Active
Die Datenlage lässt kaum Interpretationsspielraum: Im direkten Duell BYD Atto 3 Comfort vs Peugeot e-2008 136 Active gewinnt der Atto 3 sieben von acht Kategorien und liegt bei Reichweite, Leistung, Sprintwert, Batteriekapazität, Kofferraum, Garantie und Einstiegspreis vorn. Nur bei der Leasingrate gibt es mangels vergleichbarer Angabe für den Peugeot ein Unentschieden. Unser Punktsieger nach Datenlage ist damit eindeutig der BYD Atto 3 Comfort – und das nicht knapp, sondern über die gesamte Bandbreite der verglichenen Werte hinweg.
Trotzdem wäre es unfair, den Peugeot e-2008 136 Active pauschal abzuschreiben. Wer überwiegend kurze Strecken fährt, zuverlässig zuhause laden kann und Wert auf das gewohnte Peugeot-Markenerlebnis samt dichtem Händlernetz legt, muss die etwas geringere Reichweite und Leistung nicht als Nachteil empfinden – im reinen Stadtbetrieb spielen 420 gegenüber 343 Kilometern WLTP-Reichweite ohnehin eine untergeordnete Rolle. Für alle anderen, die mehr Reichweite, mehr Leistung und vor allem eine deutlich längere Garantie zum niedrigeren Preis wollen, führt am BYD Atto 3 Comfort aktuell kaum ein Weg vorbei.
Wichtig bleibt: Die genannten Preise sind Einstiegspreise, Ausstattungslinien und regionale Angebote können variieren. Bevor du dich endgültig entscheidest, lohnt sich daher immer ein aktueller Angebotsvergleich bei Händlern vor Ort oder online – gerade bei Leasingkonditionen und Rabattaktionen können sich die realen Kosten spürbar von den hier genannten Basiswerten unterscheiden.