Alpine war lange eine Marke der Flundern – tiefliegende, leichte Sportwagen, konsequent auf Fahrdynamik getrimmt. Der Alpine A390 bricht mit diesem Bild auf eine Art, die niemanden kalt lässt: Als elektrisches Fließheck-SUV betritt das Modell eine völlig neue Kategorie und richtet sich an ein deutlich breiteres Publikum als die bisherigen Modelle der französischen Sportmarke. Genau das macht die ersten Fahrberichte so spannend – und erklärt, warum die großen deutschen Autoportale jetzt gleichzeitig über dieses Modell berichten.
Der Alpine A390 ist der wohl ungewöhnlichste Ableger der Marke überhaupt, wie AUTO BILD in seinem Anrisstext treffend formuliert. Statt Asphalt-Flunder also ein Fließheck-SUV mit Elektroantrieb – eine Kombination, die Alpine in neue Gefilde führt und das Marken-DNA auf eine harte Probe stellt. Die entscheidende Frage lautet dabei nicht nur, ob das Auto gut ist, sondern ob es noch alpin genug ist. Genau dieser Spannung widmen sich die ersten Testberichte.
Dass die ersten Fahrberichte zum Alpine A390 GT jetzt erscheinen, ist kein Zufall: Der Markt für sportliche Elektro-SUVs wächst rasant, und Renaults Premiumtochter Alpine will sich rechtzeitig in diesem Segment positionieren. Die Fachpresse ist entsprechend aufmerksam – wir bündeln die wichtigsten Stimmen und Einschätzungen für dich in diesem Pressespiegel.
Stimmen im Überblick
| Portal | Beitrag (Original) | Datum |
|---|---|---|
| AUTO BILD | „Hoch-Alpine: Wie gut ist das Fließheck-SUV A390?“ | 06.09.2026 |
| AUTO ZEITUNG | „So agil wie erwartet: Alpine A390 GT im Test“ | 08.09.2026 |
Was die Experten zum Alpine A390 sagen
AUTO BILD: Das Fließheck-SUV auf dem Prüfstand
AUTO BILD stellt in seiner Schlagzeile die grundlegende Frage, die viele Interessenten beschäftigt: „Hoch-Alpine: Wie gut ist das Fließheck-SUV A390?" Der Titel ist bewusst doppeldeutig gewählt – „hoch" meint einerseits die erhöhte Sitzposition eines SUV, andererseits klingt eine gewisse Skepsis an, ob sich Alpine in diesen Höhen wirklich wohlfühlt.
Im Anrisstext macht AUTO BILD deutlich, worum es geht: Der A390 ist kein klassisches Alpine – er ist bewusst als der „ungewöhnlichste Ableger der Marke" konzipiert. Die Redaktion hebt hervor, dass im Fließheck-SUV „Elektrokraft" steckt, und rahmt den Test als Charakterprüfung: Kann Alpine auch da überzeugen, wo sonst nicht die Marken-DNA aus Sportwagen-Tradition dominiert? Der Schwerpunkt des AUTO-BILD-Tests liegt erkennbar auf der Gesamtbewertung des Fahrzeugs als neues Segment-Mitglied – nicht nur als sportliches Versprechen, sondern als alltagstaugliches Elektro-SUV. Testergebnisse oder Messwerte sind aus Schlagzeile und Teaser nicht zu entnehmen, die Fragestellung bleibt offen und einladend.
AUTO ZEITUNG: Agilität als zentrales Versprechen
Klarer in der Aussage zeigt sich AUTO ZEITUNG mit ihrer Schlagzeile: „So agil wie erwartet: Alpine A390 GT im Test" – und diese Formulierung sagt bereits viel. Das Portal beantwortet die Kernfrage eines jeden Alpine-Käufers mit einem beruhigenden Signal: Ja, der A390 erfüllt die Erwartungen an Agilität, die man mit der Marke verbindet.
Die Formulierung „wie erwartet" ist dabei aufschlussreich: Sie impliziert, dass die Redaktion vorab klare Erwartungen an ein sportliches Fahrverhalten hatte – und dass diese nicht enttäuscht wurden. AUTO ZEITUNG rückt damit die Fahrdynamik des Alpine A390 in den Mittelpunkt seiner Berichterstattung. Das Fahrzeug soll also trotz seiner neuen SUV-Form das versprechen, was Alpine-Kunden kennen und lieben: eine lebendige, involvierte Fahrcharakteristik. Ob das in allen Fahrsituationen gilt, auf welchen Strecken getestet wurde und wie die Redaktion das Gesamtbild bewertet, lässt sich allein aus der Schlagzeile nicht ableiten – dafür lohnt der direkte Blick in den verlinkten Originalbericht.
Wo sich die Experten einig sind — und wo nicht
Schaut man auf beide Schlagzeilen und verfügbaren Anrisstexte, lassen sich trotz der überschaubaren Textbasis einige interessante Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Herangehensweise herausarbeiten.
Einigkeit herrscht in einem Punkt: Beide Portale testen explizit die GT-Variante des Alpine A390 – das ist die Modellbezeichnung, die auf eine höhere Ausstattungsstufe oder Leistungsstufe hindeutet. Damit ist klar, dass die Fachwelt dem Topmodell den Vorzug bei den ersten Testfahrten gibt. Beide Portale sehen den A390 zudem als echten Prüfstein für die Marke Alpine – ob explizit formuliert wie bei AUTO BILD oder implizit mitgedacht wie bei AUTO ZEITUNG.
Die Schwerpunkte unterscheiden sich jedoch deutlich: AUTO BILD formuliert seine Berichterstattung als offene Frage – „Wie gut ist das Fließheck-SUV A390?" – und legt damit den Fokus auf eine Gesamtbewertung des Fahrzeugs als neues Produkt in einer neuen Klasse. Das Portal nähert sich dem A390 mit einer gewissen Neugier, aber auch mit kritischem Abstand. Die Erwähnung des Begriffs „ungewöhnlichster Ableger" signalisiert, dass man das Fahrzeug nicht einfach als weiteres Alpine-Modell abhakt, sondern als Ausnahmeerscheinung einordnet.
AUTO ZEITUNG dagegen gibt mit „So agil wie erwartet" eine klare Vorantwort auf die Fahrdynamik-Frage und betrachtet den Alpine A390 stärker aus der Fahrer-Perspektive. Die Redaktion scheint den A390 an den Maßstäben einer sportlichen Marke zu messen und kommt zu dem Schluss, dass er diesen gerecht wird. Das ist eine andere Herangehensweise: weniger das große Fragezeichen, mehr die bestätigte These.
Was beide Portale nicht liefern – zumindest nicht in Schlagzeile und Anrisstext – sind konkrete Messwerte, Verbrauchsdaten oder ein abschließendes Bewertungsurteil in Form einer Note. Wer solche Details sucht, muss in die verlinkten Originaltests einsteigen.
Einordnung für Kaufinteressenten
Der Alpine A390 bewegt sich in einem Marktumfeld, das 2026 intensiver umkämpft ist denn je. Elektrische Fließheck-SUVs mit sportlichem Anspruch sind kein Nischenthema mehr – von Polestar über Kia bis zu BMW-Modellen tummeln sich zahlreiche Mitbewerber in diesem Segment. Was Alpine mitbringt, ist vor allem eins: Markenprestige und die Erwartung an echtes Fahrvergnügen. Dass AUTO ZEITUNG die Agilität bestätigt, ist für Kaufinteressenten ein wichtiges Signal.
Wer mit dem Alpine A390 liebäugelt, sollte sich einige Fragen stellen: Bin ich bereit, für ein Elektro-SUV mit sportlicher Marken-DNA zu zahlen – und was bekomme ich dafür gegenüber konventionelleren Alternativen? Welche Alltagsanforderungen stelle ich, und wie wichtig ist mir die Fließheck-Silhouette gegenüber einem praktischeren Kofferraum? Und schließlich: Wie viel Alpine-Feeling erwarte ich wirklich in einem SUV?
Zum Vergleich lohnt sich auch ein Blick auf das bisherige Alpine-Angebot. Mit dem Alpine A110 GT bietet die Marke einen reinrassigen Sportwagen an, der mit 300 PS und einem Sprintwert von 4,2 Sekunden auf 100 km/h das klassische Alpine-Versprechen fulminant einlöst – allerdings zu einem Einstiegspreis ab 72.500 Euro und mit sehr begrenztem Kofferraumvolumen von 196 Litern. Wer diesen Maßstab anlegt, wird im A390 ein gänzlich anderes Fahrzeug finden: alltagstauglicher, zugänglicher, breiter aufgestellt – aber eben auch mit einer anderen Markenidentität unterwegs.
Für Käufer, die von Alpine bislang zurückgeschreckt sind, weil der Alpine A110 schlicht zu kompromisslos war, könnte der A390 genau die richtige Antwort sein. Das Fließheck-Format verspricht mehr praktischen Nutzen, der Elektroantrieb entspricht dem Zeitgeist – und die Bestätigung der Agilität durch AUTO ZEITUNG legt nahe, dass der Fahrspaß dabei nicht auf der Strecke bleibt. Das ist eine interessante Kombination.
Worauf du beim Vergleich mit Mitbewerbern besonders achten solltest: Ladeinfrastruktur und Reichweite, Platzverhältnisse im Fond sowie die konkrete Leistungsausprägung der GT-Variante im Verhältnis zum Preis. Da die technischen Daten und Preise des A390 aus den vorliegenden Testberichten nicht hervorgehen, empfehlen wir ausdrücklich, die verlinkten Originaltests zu lesen, bevor du eine Kaufentscheidung triffst oder auch nur eine Probefahrt buchst.
Pro & Contra: die Portale im Vergleich
Die Matrix verdichtet je Portal, worauf dessen Berichterstattung hinausläuft — abgeleitet aus Überschriften und Anrisstexten. Ein „—“ heißt: Dieses Portal setzt in seinen Überschriften keinen kritischen Punkt. Das vollständige Urteil steht jeweils im verlinkten Originalbeitrag.
| Portal & Schwerpunkt | Tenor | Hebt hervor | Vorbehalt |
|---|---|---|---|
| AUTO BILD Fahrbericht und Markeneinordnung des ungewöhnlichen SUV-Modells Beitrag 1 | ○ neutral | Elektrisches Fließheck-SUV hebt sich deutlich vom bisherigen Alpine-Markenbild ab | Ungewöhnliche Positionierung wirft Fragen auf, ob das Modell zur Marke passt |
| AUTO ZEITUNG Fahrdynamik und Praxistest des A390 GT Beitrag 1 | + positiv | Fahragilität erfüllt die sportlichen Erwartungen an die Marke Alpine | — |
Fazit: Gesamtbetrachtung der Expertenmeinungen zum Alpine A390
Die ersten Fahrberichte zum Alpine A390 zeichnen das Bild eines Fahrzeugs, das mutig neue Wege geht – und das die Fachpresse aufmerksam begleitet. AUTO BILD stellt die grundlegende Frage nach der Qualität des Fließheck-SUVs und rahmt den A390 als den ungewöhnlichsten, unkonventionellsten Schritt der Marke Alpine ein. AUTO ZEITUNG wiederum gibt bereits in der Schlagzeile ein positives Signal zur Fahrdynamik: Die Agilität, die man von Alpine erwartet, soll vorhanden sein.
Zusammengenommen entsteht ein nuanciertes Bild: Der Alpine A390 GT wird von der Fachpresse ernst genommen – nicht als billiger Kompromiss, sondern als ernsthafter Versuch, die Marken-DNA in eine neue Fahrzeugklasse zu übersetzen. Die offene Fragestellung bei AUTO BILD deutet darauf hin, dass das Urteil differenziert ausfallen dürfte; die bestätigende Formulierung bei AUTO ZEITUNG macht Mut für alle, die auf Fahrspaß nicht verzichten wollen.
Was dieser Pressespiegel nicht leisten kann: Er ersetzt nicht die vollständigen Testberichte mit ihren Messwerten, Fahreindrücken auf verschiedenen Strecken und abschließenden Redaktionsfazits. Genau deshalb empfehlen wir dir ausdrücklich, beide Originaltests direkt zu lesen – den ausführlichen Test bei AUTO BILD und den Einzeltest bei AUTO ZEITUNG. Nur dort findest du alle Details, die für eine fundierte Kaufentscheidung nötig sind.
Der Alpine A390 ist in jedem Fall ein Modell, das 2026 Gesprächsstoff bietet – und das die Frage, was eine Sportmarke im Zeitalter der Elektromobilität bedeutet, auf faszinierende Weise neu stellt.
Die Stimmen im Original
- AUTO BILD: „Hoch-Alpine: Wie gut ist das Fließheck-SUV A390?“
- AUTO ZEITUNG: „So agil wie erwartet: Alpine A390 GT im Test“
Alle verlinkten Beiträge und zitierten Überschriften sind Inhalte der jeweiligen Portale; die Rechte liegen bei den Anbietern. Dieser Testspiegel ersetzt nicht die Lektüre der Originaltests.