Der Mercedes EQS ist das elektrische Flaggschiff der Stuttgarter und tritt als batterieelektrisches Pendant zur S-Klasse an. Jetzt hat Mercedes dem Modell ein umfassendes Update verpasst – und genau das sorgt aktuell für Bewegung in der Fachpresse. Wer wissen will, was an dem überarbeiteten Mercedes EQS wirklich neu ist, muss aktuell nicht mehr sechs Redaktionen einzeln durchklicken: Wir haben die aktuellen Pressestimmen zum Mercedes EQS für dich gebündelt und ordnen ein, was die Experten an dem Update besonders hervorheben.
Auslöser der Berichterstattung ist ein „großes Elektro-Update“, wie es in der Ankündigung heißt – offenbar mit spürbaren technischen Neuerungen und optischen Anpassungen. Zwei große Portale haben bereits reagiert: AUTO BILD und auto motor und sport haben ihre ersten Einschätzungen veröffentlicht, wobei die Schwerpunkte unterschiedlich gesetzt sind – von Reichweite über Materialqualität bis zu einer technischen Neuerung, die das klassische Lenkrad infrage stellt. Das macht diese Neuvorstellung auch für die laufende Modelljahresdiskussion 2026 interessant: Der EQS bleibt einer der wenigen Elektro-Flaggschiffe, die sich technisch sichtbar weiterentwickeln, statt nur ein Facelift über bekannte Technik zu legen.
Bevor wir ins Detail gehen: Diese Übersicht beruht ausschließlich auf den öffentlich verfügbaren Schlagzeilen und Anrisstexten der genannten Portale. Konkrete Testurteile, Noten oder Messwerte der Redaktionen kennen wir nicht – wer die vollständige fachliche Bewertung sucht, findet sie ausschließlich in den verlinkten Originalartikeln.
Stimmen im Überblick
| Portal | Beitrag (Original) | Datum |
|---|---|---|
| AUTO BILD | „Mercedes EQS mit 926 km Reichweite: Das kann das große Elektro-Update“ | 23.09.2026 |
| auto motor und sport | „Mercedes EQS mit Steer-by-Wire: Das Lenkrad hat ausgedient“ | 18.09.2026 |
Was die Experten zum Mercedes EQS sagen
AUTO BILD: Reichweite und Ausstattung im Fokus
AUTO BILD titelt: „Mercedes EQS mit 926 km Reichweite: Das kann das große Elektro-Update“. Im Anrisstext ist von „viel neuer Technik“ sowie „reichlich Lack und Leder“ die Rede – die Redaktion beschreibt das Update also als Rundumschlag, der sowohl die Antriebstechnik als auch Materialauswahl und Optik des elektrischen Flaggschiffs betrifft. Die in der Schlagzeile genannte Reichweite von 926 Kilometern bezieht sich offenbar auf eine optimierte Version im Rahmen dieses Updates; unsere Datenbank führt für die aktuelle Mercedes-Benz EQS 450+ eine Normreichweite von 717 Kilometern, weshalb wir diese Zahl hier bewusst nicht unkommentiert übernehmen, sondern als Zitat von AUTO BILD kennzeichnen. Inhaltlich legt der Beitrag laut Überschrift und Teaser den Fokus klar auf die Frage, ob der EQS mit dem Update endgültig zur „elektrischen S-Klasse“ reift – also auf das Zusammenspiel aus Reichweite, Komfortausstattung und Wertigkeit.
auto motor und sport: Steer-by-Wire als technischer Meilenstein
Auto motor und sport wählt einen anderen Schwerpunkt: „Mercedes EQS mit Steer-by-Wire: Das Lenkrad hat ausgedient“. Hier steht die technische Neuerung im Mittelpunkt: eine Lenkung ohne mechanische Lenksäule, bei der die Lenkbefehle elektronisch statt über eine direkte mechanische Verbindung übertragen werden. Die Redaktion ordnet den Fahrbericht damit klar als technikgetriebenen Beitrag ein – es geht um das Fahrerlebnis und die technische Umsetzung von Steer-by-Wire, weniger um Reichweite, Preis oder Ausstattungsdetails. Das deckt sich mit dem sonstigen Anspruch des Portals, technische Innovationen im Detail zu erklären, bevor sie sich als Serienstandard etablieren.
Wo sich die Experten einig sind — und wo nicht
So unterschiedlich die beiden Schlagzeilen wirken, in einem Punkt sind sich AUTO BILD und auto motor und sport einig: Das Update des Mercedes EQS ist mehr als ein kosmetisches Facelift. Beide Portale beschreiben substanzielle technische Veränderungen – einmal mit Fokus auf Reichweite und Materialqualität, einmal mit Fokus auf ein grundlegend neues Lenksystem. Dass gleich zwei etablierte Redaktionen fast zeitgleich über das Update berichten, unterstreicht, dass Mercedes hier tatsächlich an mehreren Stellschrauben gleichzeitig gedreht hat.
Unterschiedlich ist dagegen die Perspektive: AUTO BILD nähert sich dem EQS eher aus Nutzersicht – Reichweite, Komfort, Anmutung, also die Frage, wie sich das Update im Alltag und im direkten Vergleich zur S-Klasse anfühlt. Auto motor und sport wählt den technikorientierten Blick und nimmt mit Steer-by-Wire eine einzelne, für die gesamte Branche relevante Innovation genauer unter die Lupe. Wer sich für den Mercedes EQS interessiert, bekommt dadurch zwei komplementäre Blickwinkel: den auf das große Ganze und den auf ein technisches Detail mit potenziell großer Zukunftsbedeutung. Zu Fahrverhalten im direkten Vergleich, Verarbeitungsqualität im Detail oder einer Gesamtnote äußert sich – zumindest auf Basis der vorliegenden Schlagzeilen und Teaser – keines der beiden Portale abschließend; wer das sucht, muss die verlinkten Originalartikel lesen.
Einordnung für Kaufinteressenten
Unabhängig von den einzelnen Pressestimmen lohnt der Blick auf die harten Fakten: Die Mercedes-Benz EQS 450+ startet laut unserer Datenbank bei 109.551 Euro, leistet 360 PS, beschleunigt in 6,2 Sekunden auf 100 km/h und kommt auf eine Reichweite von 717 Kilometern bei einem Verbrauch von 16,5 kWh/100 km. Der Kofferraum fasst 610 Liter, Leasing ist ab 999 Euro im Monat möglich. Diese Werte solltest du als Referenz nehmen, wenn du das Update über die Pressestimmen hinaus einordnen willst – insbesondere die von AUTO BILD genannte, deutlich höhere Reichweitenangabe von 926 Kilometern dürfte sich auf eine spezifische, effizienzoptimierte Ausführung im Rahmen des Updates beziehen und ist mit unserem aktuellen Datenbankwert nicht direkt gleichzusetzen.
Im Wettbewerbsumfeld der Oberklasse trifft der EQS auf ein gemischtes Feld aus Elektro- und Mild-Hybrid-Limousinen. Der BMW i7 xDrive60 ist mit 544 PS und 4,7 Sekunden auf 100 km/h spürbar sportlicher ausgelegt, kostet mit 139.900 Euro aber auch deutlich mehr und bietet mit 625 Kilometern eine geringere Normreichweite als der EQS. Wer lieber bei einem Verbrenner beziehungsweise Mild-Hybrid bleibt, findet mit der Mercedes-Benz S-Klasse S 500 4MATIC, dem BMW 7er 740i oder dem Audi A8 55 TFSI quattro drei etablierte Alternativen aus dem eigenen oder direkt konkurrierenden Haus – alle mit ähnlichem Startpreis, aber ohne Reichweitenthema und mit klassischer Lenksäule statt Steer-by-Wire.
Für dich als Kaufinteressent heißt das: Wenn dich vor allem maximale Reichweite und ein besonders komfortabler, luxuriös ausgestatteter Alltag interessieren, liefert der AUTO-BILD-Beitrag die relevantere Einordnung. Wenn dich technische Innovationen wie Steer-by-Wire grundsätzlich interessieren – etwa weil du wissen willst, wie sich Lenkgefühl und Präzision ohne mechanische Lenksäule anfühlen –, ist der Fahrbericht von auto motor und sport der bessere Einstieg. In jedem Fall solltest du beim Vergleich mit BMW i7, S-Klasse, 7er und A8 nicht nur auf Preis und Leistung schauen, sondern auch darauf, wie wichtig dir ein reines Elektroauto im Vergleich zu einem Mild-Hybrid-Flaggschiff tatsächlich ist – die Nutzungsprofile unterscheiden sich hier spürbar.
Pro & Contra: die Portale im Vergleich
Die Matrix verdichtet je Portal, worauf dessen Berichterstattung hinausläuft — abgeleitet aus Überschriften und Anrisstexten. Ein „—“ heißt: Dieses Portal setzt in seinen Überschriften keinen kritischen Punkt. Das vollständige Urteil steht jeweils im verlinkten Originalbeitrag.
| Portal & Schwerpunkt | Tenor | Hebt hervor | Vorbehalt |
|---|---|---|---|
| AUTO BILD Facelift/Update: Reichweite, Technik, Design und Interieur Beitrag 1 | + positiv | Deutlich gesteigerte Reichweite (926 km) durch großes Elektro-Update | — |
| auto motor und sport Neue Lenktechnik (Steer-by-Wire) im EQS Beitrag 1 | ○ neutral | Innovative Steer-by-Wire-Technik löst klassisches Lenkrad ab | — |
Fazit: Gesamtbetrachtung
Die aktuellen Pressestimmen zum Mercedes EQS zeichnen das Bild eines Updates, das an mehreren Fronten gleichzeitig ansetzt: mehr Reichweite und aufgewertete Materialien auf der einen Seite, ein technisch mutiger Schritt mit Steer-by-Wire auf der anderen. AUTO BILD und auto motor und sport ergänzen sich dabei, statt sich zu widersprechen – beide beschreiben ein Modell, das sich spürbar weiterentwickelt hat, nähern sich dem Thema aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ein abschließendes Qualitätsurteil oder eine Testnote liefert keiner der beiden Beiträge in Schlagzeile oder Teaser, weshalb wir an dieser Stelle bewusst keine eigene Bewertung vorwegnehmen.
Wer sich ernsthaft für den Mercedes EQS interessiert, sollte deshalb beide Originalbeiträge lesen: den AUTO-BILD-Artikel für die Einordnung von Reichweite, Ausstattung und Alltagstauglichkeit, und den Fahrbericht von auto motor und sport für die technische Perspektive auf Steer-by-Wire. Diese Übersicht ersetzt die Lektüre nicht, sondern zeigt dir auf einen Blick, wohin sich ein tieferer Blick lohnt – und wie sich der Mercedes EQS mit seinem aktuellen Update im Vergleich zu BMW i7, S-Klasse, 7er und A8 in der Oberklasse positioniert.
Die Stimmen im Original
- AUTO BILD: „Mercedes EQS mit 926 km Reichweite: Das kann das große Elektro-Update“
- auto motor und sport: „Mercedes EQS mit Steer-by-Wire: Das Lenkrad hat ausgedient“
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